AndersNormal !

Potenzial Hochsensibilität

VORTRAG

vhs

Löhrstraße 3-7

Donnerstag

8.04.2021

von 

18.30-21.15


30 €


Y16000B

Hochsensible Kinder erkennen und begleiten

Diese Veranstaltung möchte Eltern und professionell mit Kindern Arbeitenden das Thema Hochsensibilität nahe bringen: Woran bzw. wie erkenne ich ein hochsensibles Kind? Wie gestaltet sich seine Wahrnehmung und sein Erleben? Was braucht es und was braucht es nicht? Welche Entwicklungsaufgaben stellen sich für hochsensible Kinder und wie kann ich als Mutter / Vater mein Kind darin unterstützen und begleiten? Was bedeutet das für mich als Mutter / Vater, wie wirkt sich das auf unser Familienleben aus? Aspekte der Grenzsetzung, des Anpassungsdrucks und der permanenten Gefahr von Überreizung werden ebenso erläutert wie der konstruktive Umgang mit typischen hochsensiblen Eigenschaften. Gerade für hochsensible Kinder ist es von entscheidender Wichtigkeit, in ihrem So-Sein erkannt, angenommen und entsprechend begleitet zu werden. Probleme entstehen nicht durch die hochsensible Veranlagung an sich, sondern durch ihre Verleugnung, Verdrängung oder einen Umgang, der von dem Nicht-Wissen dieses Phänomens geprägt ist. Erhält das Kind von Anfang an Verständnis, Raum und Zeit für sein Anders-Sein, muss dieses nicht zum (ausschließlichen) Defizit, zur Bürde oder gar zu einer Diagnose werden, sondern kann sich als ihm innewohnendes Potenzial entfalten.


WORKSHOP

vhs

Löhrstraße 3-7

Samstag

12.06.2021

von

8.30-16.00


30€


Z17102B

FreiRaum-Schaffen bei Stress und Belastung

Freiraum schaffen ist eine Methode, die aus dem Focusing nach G. Gendlin kommt und sich anbietet, wenn Sie:

° sich ein effektives Handwerkszeug wünschen, um den alltäglichen Stress besser zu bewältigen

° lernen möchten, den komplexen Herausforderungen des Alltags mit mehr Ruhe, Zentrierung, Gelassenheit und Souveränität zu begegnen

° Ihr Leben mehr von innen heraus als von außen gesteuert führen möchten

° häufig grübeln oder schlecht "abschalten" können

° sich innerlich unsortiert fühlen und dies Ihren Handlungs- und Entscheidungsspielraum einengt

° sich selbst schnell vergessen, wenn andere um Sie herum sind

° hochsensibel sind und sich häufig ungeschützt fühlen

° die Voraussetzungen für ihre Kreativität bewusst verbessern möchten

° die Haltung der Achtsamkeit mehr in Ihren Alltag integrieren möchten


Der Workshop zeigt die individuellen und gesellschaftlichen Ursachen von Stress auf und liefert Hintergrundwissen zu dessen Entstehung. Wir schauen uns an, wie sich negativer Stress auf unseren Körper und unseren Geist auswirkt und fragen: "Was genau macht mir Stress und wie trage ich selbst dazu bei?" Durch einfache und zugleich wirksame Übungen bekommen die Teilnehmenden ein Handwerkszeug an die Hand, mit dem sie - bei regelmäßiger und konsequenter Anwendung - inneren und äußeren Freiraum schaffen und damit dem Alltag gelassener, souveräner und offener begegnen können. Grundlegend für ein gelingendes Freiraumschaffen ist eine achtsame Haltung. Innere Achtsamkeit schafft einen freien Raum um unsere Empfindungen, Gefühle und Gedanken herum. Deshalb dürfen sich vor allem Menschen angesprochen fühlen, die schon Erfahrungen in achtsamer und / oder kontemplativer Praxis haben und solche, die diesen Workshop als Einstieg in eine achtsamkeitsbasierte Alltagspraxis nutzen wollen. Der Workshop erfordert die Bereitschaft, sich mit dem Blick nach innen zu wenden und den eigenen Empfindungen und Gefühlen Raum zu geben. Darüber hinaus braucht es Offenheit, sich in der Gruppe und im Zweierkontakt mit dem was ist zu zeigen. Eine gewisse psychische Stabilität und Flexibilität ist von daher erwünscht. Der Workshop stellt kein therapeutisches Angebot dar. Die Übungen können eine therapeutische Behandlung unterstützen oder vermeiden helfen, dass eine solche nötig erscheint.


3-teiliger WORKSHOP

vhs

Löhrstraße 3-7

An 3 Donnerstagen

10., 17., 24.06.2021

von

19.00-21.30


30€


Z17100B

Meine Grenze - Deine Grenze: Grenzen bewusst wahrnehmen, gestalten und verbindlich kommunizieren

Unser Grenzempfinden und -verhalten bestimmt in einem hohen Maße unseren Umgang mit uns selbst und anderen. Die innerpsychische Grenze umfriedet unsere ICH-Welt, einen Raum, in dem wir uns sicher, zuhause und zugleich frei fühlen können. Wenn diese Grenze zu durchlässig, zu diffus oder niedrig ist, kann sie uns nicht genügend Schutz vor unerwünschtem Eindringen bieten. Nehmen wir unsere Grenzen nur undeutlich wahr, fällt es uns schwer, nein zu sagen und gut für uns zu sorgen. Dann fühlen wir uns schnell bedroht oder gestresst.

Sind unsere Grenzen nicht gut definiert, verstricken wir uns leicht im Kontakt mit anderen, fühlen uns häufig getrennt oder ausgeliefert, denn nur mit einer klaren, stabilen und zugleich flexiblen Ich-Grenze können wir mit anderen in eine authentische, tiefe und erfüllende Verbindung gehen.

Der 3-teilige Workshop möchte Sie zu einer Reise in das spannende und komplexe Feld des Ich-Grenzbewusstseins einladen. Durch Imaginationsübungen können Sie in Ihre innere Welt eintauchen und sich dort gewissermaßen umsehen. Durch verschiedene Körper- und Wahrnehmungsübungen werden Sie für Ihre Grenzen und den Umgang mit ihnen sensibilisiert und gestärkt. Der begleitende theoretische Input gibt Aufschluss darüber, wie Lücken im Grenzzaun entstehen oder warum der regelmäßige Aufenthalt im eigenen inneren Raum so elementar wichtig für unsere psychische und physische Gesundheit ist. Der Austausch zu zweit und in der Gruppe ermöglicht einen geschützten und achtsamen Erfahrungsraum.

Die Teilnahme an diesem Workshop ersetzt keine Therapie und ist dafür auch kein Ersatz. Sie erfordert vielmehr eine gewisse psychische Stabilität und die Abwesenheit einer akuten psychischen Krise.

Eine verbindliche Teilnahme an allen drei Terminen ist ausdrücklich erwünscht.

Dieser Workshop ist eine wunderbare Grundlage für das 8-wöchige Training zur Stärkung und Erweiterung des Ich-Grenzbewusstseins 

mehr dazu hier

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